Zukunftsorientierte Ausrichtung der Jugendhilfe in der Kolpingstadt Kerpen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Kolpingstadt Kerpen hat eine umfangreiche und vielschichtige Jugendhilfe.

In den vergangenen Jahren hat sich die Stadtverwaltung bemüht, durch eine personelle Verstärkung des ASD die Zahl der Heimeinweisungen von Kindern zu senken und den Familien Hilfestellungen in ihrer Lebenswelt zu geben.

Darüber hinaus werden Jugendzentren betrieben, das Spielmobil ist vor Ort und Streetworker im Einsatz. Schulsozialarbeit hat sich als erfolgreiche Stütze in den Schulen etabliert.

Die Kolpingstadt Kerpen ist auch eine junge Stadt mit vielen Kindern und Jugendlichen.

Die Sinusstudie 2016 (Wie ticken Jugendliche 2016)  zeigt unter anderem, dass Jugendliche mittlerweile eine „digitale Sättigung“ haben und wahrhaftige Begegnung von Angesicht zu Angesicht schätzen.

Wir kennen dies aus den verschiedenen, sich immer wieder verlagernden Treffpunkten junger Menschen in unserer Stadt.

In diesem Zusammenhang sollten folgende Fragen gestellt und beantwortet werden:

  • Wie wird sich die zukünftige Jugendhilfe in der Kolpingstadt darauf einstellen?
  • Wie erreichen MitarbeiterInnen unserer Jugendhilfeeinrichtungen Jugend in den Ortsteilen?
  • In welchen Bereichen der Jugendhilfe sind welche personellen Erfordernisse zu erwarten?
  • Wo sind  Orte der Begegnung für junge Menschen in unserer Stadt, die zunehmend verdichtet bebaut werden und wie sieht die zukünftige Jugendarbeit diesbezüglich aus?
  • Was fehlt den Jugendlichen? Wie ist deren Sicht dazu?Fehlen ihnen Räume für Treffpunkte? Wenn ja, wie sollten diese gestaltet werden?
    Oder macht dies keinen Sinn, da sich Treffpunkte immer wieder verlagern?

Wir bitten um Berichterstattung in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 24.11.2016.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Lipp
Fraktionsvorsitzender

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