Pressemitteilung

Kindertagespflege wird in Kerpen auch in Zukunft gegen die Stimmen der SPD als Betreuung zweiter Klasse behandelt!

P R E S S E M I T T E I L U N G

Im gestrigen Haupt- und Finanzausschuss hat die Ratsmehrheit von CDU, FDP, BBK und Piraten leider abgelehnt, die Betreuungsmöglichkeiten denen in einem Kindergarten anzugleichen.

Natürlich sollte die Betreuung in einem Kindergarten Vorrang haben, nicht zuletzt aus finanziellen Erwägungen bei gleichbleibender pädagogischer Eignung. In einer Zeit jedoch in der die Kolpingstadt Kerpen immer noch eine massive Unterdeckung besonders im Bereich der U3-Betreuung in KiTas aufweist, darf es nicht sein, dass man den gesetzlich festgeschriebenen Anspruch auf einen Betreuungsplatz unmöglich macht.

Es darf nicht vom Glück des Platzsuchenden abhängen, ob das Kind eine ausreichende zeitliche Unterbringung erhält, und, wie gestern von manchen vermutet, dass dies auch im Ermessen des Sachbearbeiters liegt.

Darum haben wir für die Erhöhung des Anspruchs berufstätiger Eltern auf einen Betreuungsumfang von grundsätzlich 35 Stunden gestimmt. Die erheblichen Mehrkosten, die hier als Schreckgespenst ins Feld geführt werden, entstehen demgegenüber natürlich nur, wenn kein Betreuungsplatz in einer KiTa zur Verfügung steht.

Da bleibt uns nur zu fragen: „Wo bleibt die KiTa in Horrem am Sandweg“? Es wurde damals gesagt, dass bei entsprechendem Einsatz eine Eröffnung zum KiTa-Jahr 2017/2018 möglich sei. Nun stehen wir am Ende des Kalenderjahres 2017 und haben im Fachausschuss immer noch kein pädagogisches Konzept gesehen. Für eine 5-gruppige KiTa wäre das jedoch mehr als angebracht.

Vom Drama in Sindorf gar nicht zu reden, wo die Verwaltungsspitze meinte, erst noch zwei Runden mit einem privaten Investor drehen zu müssen anstatt direkt auf die schnellste Lösung zu setzen und diese mit allem Nachdruck zu verfolgen.

Daniel Dobbelstein
stv. Fraktionsvorsitzender

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