Gefahren im Straßenverkehr auf der Nordstraße – Muss immer erst etwas passieren?

PRESSEMITTEILUNG

Diese Frage stellt sich die SPD-Fraktion zur Entscheidung im gestrigen Haupt- und Finanzausschuss zu unserem Antrag, finanzielle Mittel für die Errichtung von Fahrbahnkissen auf der Nordstraße in Sindorf, im Bereich zwischen Heppendorfer Straße und Paul-Klee-Straße, in den Haushalt einzustellen.

Die CDU war mit der FDP und BBK/Piraten der Ansicht, dass man erst auf ein Verkehrskonzept für Sindorf warten soll. Dabei hatte der Arbeitskreis Verkehr einstimmig, also mit den Stimmen der vorgenannten Parteien beschlossen, dass „die Verwaltung gemeinsam mit dem Ortsvorsteher die Anzahl und Lage von Fahrbahnkissen in dem genannten Streckenabschnitt festlegt.“ Daran konnte bzw. wollte man sich gestern aber nicht mehr erinnern.

Geschwindigkeitsmessungen haben ergeben, dass über die Hälfte aller Fahrzeuge an dieser Stelle erheblich zu schnell fahren. „Was soll ein Verkehrskonzept für Sindorf diesbezüglich noch weiteres aussagen? Zumal ja nicht mal die CDU als Antragssteller selbst genau ausführt, was man mit einem Verkehrskonzept erreichen will. Im Kern muss man für die Anwohner der Nordstraße festhalten: Herr Ripp möchte nicht, dass Geschwindigkeiten aus diesem Stück Nordstraße herausgenommen werden.“, so Andreas Lipp, Fraktionsvorsitzender der SPD. Es müssen wohl erst weitere Unfälle auftreten, bevor man bei der Mehrheitskoalition wach wird. Denn die hatte in dem Zusammenhang auch vergessen zu fragen, wann denn dieses Verkehrskonzept fertig sein soll. Man lässt also die Anwohner auf unbestimmte Zeit im Regen stehen. „Da kamen gestern nicht mehr als Sprechblasen. Man muss sich nicht wundern, dass sich Bürgerinnen und Bürger nicht mehr adäquat vertreten fühlen.“, resümiert Lipp.

Andreas Lipp
Fraktionsvorsitzender

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