Antrag

Verbesserung der Betreuung von bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern in der Kolpingstadt Kerpen, die durch die Schutzmaßnahmen zu Covid-19 Probleme mit der Versorgung haben

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

es ist in unserer Ortslage bekannt, dass viele bedürftige Mitbürgerinnen und Mitbürger, trotz der dankenswert großartigen ehrenamtlichen Helfer, Probleme mit der Versorgung haben. Dabei geht es insbesondere um erforderliche Einkäufe von Lebensmitteln, um kleine „Bring- und Holdienste“, z.B. zur Post oder Bücherei und um sogenannte kleine Hilfen des Alltages.

Gleichzeitig kritisieren wir die Landesregierung wegen der fehlenden Berücksichtigung von 450€-Kräften bei den sonst umfangreichen Zuschüssen, die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gezahlt werden. Diese sind einfach vergessen worden.

Nun meinen wir, dass es möglich wäre, hier beides, zumindest in einem kleinen Umfang, gemeinsam unter einen Hut zu bringen.

Wir schlagen vor, dass die Kolpingstadt Kerpen freigesetzte 450€-Kräfte befristet einstellt, um die Versorgung von Bedürftigen in den Ortsteilen zu verbessern. Es sollten dabei priorisier diejenigen Personen eingestellt werden, die ihren 450€-Job verloren haben, weil der Arbeitsplatz wegen Covid-19 z.Z. nicht mehr besteht.

Wir stellen uns vor, dass je 3 Personen für die großen Ortsteile Kerpen und Sindorf und für die anderen Ortsteile je 2 Personen eingestellt werden könnten. Vielleicht ist es dann auch möglich, die Bedürftigen durch ein kleines Gespräch bei der Übergabe der Besorgungen (unter Wahrung der Abstandsregelungen) seelisch in eine bessere Lage zu versetzen.

Da für die Durchführung die Zeit drängt, wäre es nach unserer Meinung gut, wenn über diesen Antrag eine Dringlichkeitsentscheidung getroffen werden könnte, damit die dringend erforderlichen Verbesserungen schnell verwirklicht werden könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Pfaff’
stv. Vorsitzender SPD Balkhausen/Brüggen/Türnich

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