Persönlicher Referent von Kerpens Bürgermeister

PRESSEMITTEILUNG

Die gerade in der Presse und sozialen Netzwerken stattfindende Diskussion um den persönlichen Referenten von Kerpens Bürgermeister verfolgt die SPD mit Interesse.
Allerdings liegt es uns fern, Fingerpointing auf Personen in der Öffentlichkeit zu betreiben. Das ist kein guter Stil und auch nicht respektvoll.

Jedoch sind wir der Meinung, dass hier zu den Aussagen einiges klar zu stellen ist:

Niemand kann leugnen, dass der entstandene Eindruck legitim ist, der Bürgermeister Kerpens zeige in seiner persönlichen nahen Umgebung keinen Sparwillen, während er diesen aber anderen in der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern Kerpens verordnet. Denn zur Historie kann festgehalten werden: Der Bürgermeister hatte das gesamte Team im Bürgermeisterbüro übernommen, mit welchem seine Vorgängerin ihre Arbeit auch bewältigt hatte. Jedoch hat er mit seinem neuen persönlichen Referenten hier noch eine weitere Stelle oben drauf gesetzt.

Ja, ein Bürgermeister darf, ja soll sogar einen persönlichen Referenten haben, um sich um die wichtigen Dinge kümmern zu können. Auch seine Vorgängerin hatte einen persönlichen Referenten.
ABER: Dieser kam aus der Verwaltung selbst und nicht von extern und hat dabei noch eine Menge anderer Tätigkeiten zu erledigen gehabt.

Und zur Aussage des Bürgermeisters, dass Vertrauen dabei wichtig sei: Ja, dem stimmen wir zu.
ABER: Vertrauen hat nichts mit Parteibüchern zu tun.

Wir sind der Meinung, die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, in diesem Sachverhalt vollständig und richtig informiert zu werden. Im Moment haben wir das Gefühl, dass dies in der Diskussion etwas Durcheinander läuft.

Andreas Lipp
SPD-Fraktionsvorsitzender

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