Pressemitteilung

Neue Bewegung am Marga-und-Walter-Boll-Platz

P R E S S E M I T T E I L U N G

 Im heutigen Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr wurden endlich die weiteren Aktionen zur Entwicklung des Marga-und-Walter-Boll-Platzes in Sindorf einstimmig beschlossen: Der Platz, wie auch die dahinterliegende Fläche, sollen in einem Konzept zum Teil bebaut werden und zum Teil einen ansprechenden Platzcharakter mit ausreichend Grün erhalten. Letzteres war ein Anliegen der Bürgerwerkstatt, die zu dem Thema bereits 2012 gute Vorschläge zur Gestaltung der gesamten Fläche vorgebracht hatte.

„Die SPD freut sich wieder einmal, dass die CDU geführte Mehrheitskoalition sich nun endlich mal nach 7 Jahren unserem damaligen Antrag aus dem Februar 2011 zu dieser Fläche 1:1 anschließt.“, bemerkt Fraktionsvorsitzender Andreas Lipp süffisant. „Wir halten dabei explizit fest: Hätte die CDU schon damals diese nun fruchtbare Diskussion mit uns geführt und unsere Meinung geteilt, anstatt die weitere Planung über Jahre hinweg zu verhindern (die CDU hatte am 03.05.2011 mit Mehrheit beschlossen, die weitere Entwicklung des Platzes abzulehnen), so würde man heute inzwischen an dieser Stelle sicherlich die ersten Ergebnisse sehen können. So mussten die Sindorferinnen und Sindorfer nun jahrelang warten, bis dass es an dieser Stelle weiter geht.“

Die nun diskutierten ersten Planungsideen, die den Maternusplatz in Rodenkirchen als Vorbild hatten, lehnt die SPD ab, da dies einer Betonwüste gleich käme. „Hier müssen sich ganz klar Akzente aus dem Ergebnis der Bürgerwerkstatt wiederfinden.“, erklärt der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Branko Appelmann. Dabei wird auf unseren Antrag hin auch geprüft, ob man die zu bebauende Fläche nicht auch gemeinsam mit einem Investor entwickeln kann, anstatt simpelst nur einen Verkauf anzustreben. Bei einem solchen Herzstück des Ortes sollte nicht das Filetstück einfach veräußert werden.

Denn das könnte sich in der langfristigen Zukunft für die Stadtentwicklung als nachteilig herausstellen.

Begriffe, wie Einrichtungen für soziale Belange, eventuell Pflege, barrierefreies Wohnen, aber auch Außengastronomie und Wochenmarkt, sind für die SPD an dieser Stelle gut denkbar.

Andreas Lipp
Fraktionsvorsitzender

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