Antrag

Klimaschutzpreis der Kolpingstadt Kerpen

Antrag für die Sitzung des Umweltausschusses am 26.11.2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wir beantragen, das Thema „Klimaschutzpreis der Kolpingstadt Kerpen“ auf die Tagesordnung des Umweltausschusses am 26.11.2019 zu nehmen.

Begründung:

Der Umweltausschuss beschloss am 27.11.2018, über die Auslobung eines städtischen Klimaschutzpreises ab 2019 nach Besetzung der Stelle des/r Klimaschutzmanagers*in in 2019 zu beraten.
Die SPD-Fraktion hat Ihnen wegen fehlender städtischer Haushaltsmittel vorab zur Unterstützung dieser begrüßenswerten Preisverleihung in der Stadtratssitzung am 19.03.2019 einen Scheck zur Mitfinanzierung der Prämien in Höhe von 300 € überreicht.

Es ist nun an der Zeit, nach Einstellung der neuen Klimaschutzmanagerin zum 01.09.19 das Thema anzupacken und zügig zu einem positiven Abschluss zu bringen.

Wir beantragen daher die Beratung dieses Themas in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses mit der Zielsetzung einer zustimmenden Beschlussfassung zur Auslobung eines alljährlichen städtischen Klimaschutzpreises der Kolpingstadt Kerpen ab 2019.
In diesem Zusammenhang sollte zugleich die notwendige Akquise von Sponsoren*innen (z. B. Stadtwerke Kerpen) zur Sicherstellung einer ausreichenden finanziellen Grundlage für die Zahlung angemessener Prämien für zumindest drei Klimaschutzpreisträger*innen ab 2019 beschlossen und von der Verwaltung zügig umgesetzt werden. Ebenfalls sollten insbesondere die Punkte “Preiskategorien, Preisform (Geld und/oder Sachpreise), Jury, Name, Finanzierung” etc. beschlossen werden. Gegebenenfalls bietet sich auch eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe zur zügigen Beratung/Ausgestaltung dieser Punkte an.

Klimaschutzpolitik ist zugleich Sozialpolitik. Die Kolpingstadt Kerpen ist daher gut beraten, hier im Sinne von Adolph Kolping, der sich insbesondere mit der sozialen Frage, nämlich den schlechten Lebensbedingungen und Lebensweisen der Gruppe der Handwerksgesellen auseinandersetzte, aktiv zu werden.

Menschen mit niedrigeren Einkommen sind generell häufiger als besser Verdienende von den negativen Folgen des uns bedrängenden Klimawandels betroffen, indem sie beispielsweise in schlechter isolierten Wohnungen leben, oder sich schlicht bestimmte Kosten, beispielsweise die steigenden Energiepreise und notwendige Investitionen (z. B. zur Energie- und Kosteneinsparung) nicht leisten können.

Ein jährlicher städtischer Klimaschutzpreis ist ein Leuchtturmprojekt mit Vorbildfunktion in unsere Bürgergesellschaft hinein.
Er soll Anreiz sein, es denen gleichzutun, die vorbildliche Aktivitäten im Umwelt- und Klimaschutz bewiesen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Lipp
Fraktionsvorsitzender

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