Antrag

Gemeinsamer Antrag der SPD- und CDU-Fraktion: Hermann-Löns-Straße/Goethestraße/Falladastraße in Kerpen Sindorf – Einbahnstraßenführungen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Spürck,

im AK Verkehrsplanung und Verkehrssicherheit am 07.11.2019 wurde vereinbart, dass sich die Stadtverordneten Frank Ehrlich und Helmut Schauwinhold mit den betroffenen Anliegern der Falladastraße und Goethestraße zum dem Thema Einbahnstraßenführung vor Ort eine Meinung bilden.

Die Anwohner der Falladastraße hatten eine Einbahnstraßenregelung mit Unterschriftenliste beim letzten Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr übergeben und deswegen hatte sich der Arbeitskreis damit beschäftigt.

Erforderlich wird dieses, da die Hermann-Löns-Straße baustellenbedingt zwischen Kreisel ZOB und Schillerstraße gesperrt ist und sich hierdurch unverträglicher Schleichverkehr durch die beiden Straßen eingestellt hat, die u.a. auch den Ringbus 921 stark behindern.

Der rege Meinungsaustausch wurde am 16.11.2019 zwischen 10 und 11 Uhr mit einer großen Anzahl der betroffenen Anlieger durchgeführt.

Als Kompromiss wurde folgendes vereinbart:
Am Kreisel ZOB wird die Einfahrt in die Hermann-Löns-Straße in Richtung Goethestraße untersagt. Ebenfalls an der Einmündung Hermann-Löns Straße/Goethestraße wird das links einbiegen von der Hermann-Löns-Straße in die Goethestraße untersagt, so dass das Teilstück Hermann-Löns-Straße zwischen Kerpener Straße und Kreisel ZOB nur als Einbahnstraße über die Thaliastraße abfließen kann.

Das Teilstück der Goethestraße zwischen Falladastraße und Hermann-Löns-Straße ist als Einbahnstraße in Fahrtrichtung Kreisel ZOB zu führen.
Die Goethestraße zwischen Berliner Ring und Falladastraße bleibt im Zweirichtungsverkehr erhalten.

Da zu befürchten ist, dass der nunmehr über die Kerpener Straße/Berliner Ring umgeleitete Verkehr der Hermann-Löns-Straße nicht bis zur Schillerstraße fährt und dann zur Hermann-Löns-Straße, ist auch an der Einmündung Goethestraße/Falladastraße ein Verbot der Einfahrt in die Falladastraße anzuordnen (bekannter Vorschlag der Anlieger). Die Falladastraße wird damit von der Schillerstraße in Richtung Goethestraße zur Einbahnstraße. Diese Führung soll gute drei Monate nach der Umsetzung bei einem erneuten Bürgertermin der beiden Stadtverordneten überprüft werden.
Hierbei wollten die Anwohner nicht die Einbahnstraße diskutieren, sondern ob die Fahrtrichtung eventuell geändert werden soll. Siehe auch Schaubild am Ende des Antrages.

Die Verwaltung möge zudem bitte eine kurze Stellungnahme abgeben, ob die Falladastraße ähnlich der Wilhelm-Busch-Straße oder der Brechtstraße gesperrt werden kann. Dann kann dieses auch beim Vor-Ort-Termin geklärt werden.

Weiterhin wurde der Vorschlag der teilweisen Einbahnstraßenführung zuführend zum Kreisel ZOB bereits mit dem Betreiber der Ringbuslinie 921 abgestimmt. Von dort wird der Vorschlag begrüßt, da damit die derzeitigen erheblichen Probleme bei der Durchfahrt der
Goethestraße entfallen.

Basierend auf der Meinungsbildung im Arbeitskreis am 07.11.2019 und der Meinungsbildung vor Ort am 16.11.2019 mit den betroffenen Anliegern, beantragen wir die Umsetzung dieses o.g. Kompromissvorschlages bis spätestens zum 31.12.2019. Verzögerungen können nicht akzeptiert werden.

Das Ansinnen der Verwaltung, sich die Kosten vom Investor erstatten zu lassen, kann im Nachhinein von der Verwaltung verhandelt werden.

Anmerkung:
Wäre im Bauantragsverfahren hier eine allumfassende Stellungnahme der Verwaltung einschließlich der Fragen der Verkehrsführungen ergangen, dann wären diese ständigen Nachbesserungen nicht erforderlich. Es war hinreichend und frühzeitig bekannt, dass es eine baustellenbedingte Sperrung geben wird und auch das Verkehrsverhalten der Autofahrer ist keine neue Erkenntnis.

Mit freundlichem Gruß

Helmut Schauwinhold
SPD-Stadtverordneter

Frank Ehrlich
CDU-Stadtverordneter

Thomas Jurczyk
SPD Sachkundiger Bürger/Wahlkreisbetreuer

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