Maßnahmen zur Verkehrsregulierung in der Sindorfer Brucknerstraße

Maßnahmen zur Verkehrsregulierung in der Sindorfer Brucknerstraße
Antrag für die Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Umwelt am 14.04.2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der sachkundige Bürger und Sindorfer Ortsvorsteher sowie die Ratsgruppe PIRATEN im Rat der Kolpingstadt Kerpen bitten um Aufnahme des o.g. Tagesordnungspunktes für die Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt am 14.04.2026.

Es wird beantragt:

  1. Die probeweise Einrichtung einer Hol- und Bring-Zone in der Nähe der Kindertagesstätte Pänz in der Zeit von 7:30 bis 9:00 Uhr.
    Zusätzlich soll die entsprechende Maßnahme für den Zeitraum von 14:00 bis 16:45 Uhr unter Einbeziehung der Kita-Leitung geprüft werden. 
    Ziel ist die Einrichtung einer sogenannten „Kiss and Ride“-Zone. Denkbar wären die vier, sich direkt vor der Kita befindlichen Parkflächen, hilfsweise die beiden direkt an den Kurvenbereich angrenzenden Flächen. 
  1. Gemeinsam mit der Kita Pänz als Modell-Kita sollen Konzepte zur gezielten Ansprache der Elternschaft entwickelt werden unter Einbeziehung ehrenamtlicher „Lotsen“, die falsch parkende Fahrerinnen und Fahrer aufklären und informieren. Dies soll die Bevölkerung schrittweise sensibilisieren.

Begründung:

In der Brucknerstraße in Sindorf befindet sich die Kita Pänz. Diese ist in einer Kurve gelegen.

Gerade in den Morgen- und Nachmittagsstunden kommt es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen, da viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Kita bringen und abholen. In der Vergangenheit kam es des Öfteren zu gefährlichen Situationen, da die Eltern mangels Alternative in direkter Umgebung teilweise auf dem schraffierten Bereich in der Kurve parkten. So war es häufig möglich, dass Personen, insbesondere kleinere Kinder, die zwischen den geparkten Autos auf die Straße traten, nicht gesehen wurden. Dies verschärft sich durch vorherrschende Dunkelheit, gerade in den Herbst- und Wintermonaten.

Verschärft wird die Thematik aufgrund des angrenzenden Schulweges zum einen zur Ulrichschule, zum anderen für Kinder, die diesen Weg nutzen, um zu den Bussen zu den weiterführenden Schulen zu gelangen.

Bei einem Ortstermin Anfang Dezember wurden durch Vertreter der Ratsgruppe PIRATEN und dem Ortsvorsteher gemeinsam mit der Verwaltung, aber im Anschluss auch der Kita-Leitung, verschiedene Maßnahmen zur Linderung der Problematik angesprochen.

Denkbar wäre demnach beispielsweise die probeweise Einrichtung sogenannter „Kiss and Ride“-Zonen, für die eine temporäre Sperrung mittels (zunächst mobiler) Verkehrszeichen im Rahmen der durch die Straßenverkehrsordnung gebotenen Möglichkeiten im Bereich der ausgewiesenen Halteflächen notwendig wird. 

Darüber hinaus ist die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer*innen unabdingbar, um die Problematik langfristig zu lösen, ein Umdenken zu fördern und die Verkehrssituation zu entspannen. 

Mit freundlichen Grüßen

Werner Nolden
Sachkundiger Bürger SPD-Fraktion
Ortsvorsteher von Sindorf

Alessa Flohe
Piraten Ratsgruppe

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