Verbesserung der hygienischen Bedingungen und Bereitstellung sanitärer Infrastruktur an der Johannes‑Kepler‑Straße

Branko Appelmann

Branko Appelmann

Stadtverordneter

Verbesserung der hygienischen Bedingungen und Bereitstellung sanitärer Infrastruktur an der Johannes‑Kepler‑Straße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

bereits im vergangenen Jahr habe ich auf die unhaltbaren Zustände an den Wochenenden in der Johannes‑Kepler‑Straße hingewiesen, die durch das erzwungene Abstellen zahlreicher LKW infolge überfüllter Autobahnparkplätze und des Sonntagsfahrverbots entstehen. Als Reaktion wurden Müllsäcke an Laternenmasten angebracht – eine Maßnahme, die zwar gut gemeint war, das Problem jedoch in keiner Weise löst.

Inzwischen hat die Kolpingstadt Kerpen diesen Bereich faktisch als inoffizielle LKW‑Parkzone akzeptiert. Wenn dieser Zustand geduldet wird, trägt die Stadt auch Verantwortung dafür, dass minimale hygienische Standards gewährleistet werden. Die aktuelle Situation ist weder für die Fahrer noch für die Anwohnerschaft tragbar.

Ich beantrage daher:

  1. Die kurzfristige Aufstellung von mobilen Toiletten (Dixi/ToiToi) im Bereich der Johannes‑Kepler‑Straße, mindestens für die Wochenenden.
  • Die regelmäßige Reinigung und Wartung dieser sanitären Anlagen durch einen beauftragten Dienstleister.
  • Eine regelmäßige Grundreinigung des Umfelds, insbesondere montags nach dem Sonntagsfahrverbot.
  • Die Prüfung, ob ansässige Firmen im Industriegebiet ihre Parkflächen an Wochenenden für LKW‑Fahrer öffnen können, um die Situation zu entzerren.
  • Eine klare städtische Kommunikation, dass die Nutzung des Bereichs geduldet wird, jedoch nur unter Einhaltung der bereitgestellten Entsorgungs‑ und Hygieneregeln.


Begründung

Die Fahrer sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben gezwungen, ihre Ruhezeiten einzuhalten. Sie sind das schwächste Glied in der Transportkette und dürfen nicht für strukturelle Defizite verantwortlich gemacht werden.

Gleichzeitig kann die Stadt nicht tatenlos zusehen, wie sich ein Bereich zu einem „wilden Rastplatz“ ohne jede Infrastruktur entwickelt.

Wenn die Kolpingstadt Kerpen diesen Standort als LKW‑Parkzone faktisch akzeptiert, muss sie auch die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Mobile Toiletten und regelmäßige Reinigung sind das absolute Minimum, um menschenwürdige Bedingungen sicherzustellen und gleichzeitig die Belastung für das Umfeld zu reduzieren.

Mit freundlichen Grüßen

Branko Appelmann
Stadtverordneter

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