Kostenstruktur und mögliche Trägerschaft der Förderschule „Martinusschule“
Anfrage zum Haupt-, Finanz- und Feuerschutzausschuss sowie Schulausschuss
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Förderschule „Martinusschule“ leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Bildungslandschaft in unserer Stadt. Um eine zukunftssichere und wirtschaftlich tragfähige Perspektive für die Schulentwicklung und den städtischen Haushalt bewerten zu können, bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen:
Welche Kosten entstehen der Kolpingstadt Kerpen derzeit jährlich durch die Trägerschaft der Martinusschule?
Wir bitten um eine detaillierte Aufschlüsselung der Aufwendungen nach Kostenarten für die letzten beiden abgeschlossenen Haushaltsjahre (z.B. Personalkosten für nicht lehrendes Personal, wie Hausmeister und Sekretariat, Sachkosten, Gebäudeunterhaltung, Energiekosten, Anschaffungen sowie Abschreibungen).
Wie würde sich diese Kostenstruktur verändern, wenn der Rhein-Erft-Kreis die Trägerschaft und den Betrieb der Martinusschule übernehmen würde?
Welche der unter Punkt 1 genannten Kostenarten würden für die Kolpingstadt Kerpen komplett entfallen/auf den Kreisumlageanteil reduziert und welche Kosten würden (beispielsweise durch einen Anstieg der allgemeinen Kreisumlage oder eine spezifische Förderschulumlage) mittelbar weiterhin den städtischen Haushalt belasten?
Ergeben sich aus Sicht der Verwaltung durch eine Übergabe der Trägerschaft an den Kreis unter dem Strich reale Einsparpotenziale für den Haushalt der Kolpingstadt Kerpen?
Wenn ja, in welcher geschätzten Höhe würden sich diese jährlichen Einsparungen bewegen?
Wir danken Ihnen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung im Voraus für die Ausarbeitung und transparente Darstellung der Zahlen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Lipp
Fraktionsvorsitzender

