Auf Hans-Herbert Schulz folgt Alexandra Uebber-Höfer

Der SPD Stadtverordnete Hans-Herbert Schulz legt zum 31.01.2017 sein Stadtratsmandat nieder. In seiner Erklärung vom 15.01.2017 gibt er Einblicke zu den persönlichen Gründen seines Rücktritts.

Für die SPD kommt dies nicht überraschend, schließlich ist die familiäre Situation mit zwei Pflegefällen und der kürzlichen eigenen OP nicht erst ad hoc eingetreten und Schulz hatte auch frühzeitig die Fraktionsführung dahingehend informiert. „Gesundheit und Familie geht immer vor.“, erklärt auch der Fraktionsvorsitzende Andreas Lipp dazu, „Auch wenn wir mit Hans-Herbert Schulz einen sehr aktiven Stadtverordneten verlieren. Seine Gründe sind absolut nachvollziehbar und ich hätte genauso an seiner Stelle entschieden.“ Schulz war 1969 gemeinsam mit seiner Frau Renate in die SPD eingetreten. Seit 2009 war er zunächst als sachkundiger Bürger Mitglied des Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr und seit 2012 Mitglied des Rates der Kolpingstadt Kerpen. Zuletzt war er bis 2016 Ortsvereinsvorsitzender des OV Kerpen Mitte/West, von 2014 bis 2015 bekleidete er neben seinem Ratsmandat auch den Posten als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und war auch Sprecher der SPD und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Stadtplanung und Verkehr. Daneben leitete er den Arbeitskreis Verkehr und war Mitglied in weiteren Arbeitskreisen und Ausschüssen. „Hier werden wir nun schauen, wie das alles nachbesetzt werden wird.“, so Lipp. Schulz bleibt weiterhin Mitglied der SPD.

Für ihn wird seine Koppelkandidatin Alexandra Uebber-Höfer nachrücken. Geboren 1975 in Würselen, ist die Kerpenerin seit 4 Jahren in der SPD aktiv und seit 2014 sachkundige Bürgerin im Schulausschuss. Weiter ist sie Beisitzerin im Ortsverein Kerpen Mitte/West. „Mit diesem Wechsel fahren wir auch mit der Verjüngung der SPD in Kerpen fort und mit Alexandra Uebber-Höfer haben wir jemanden, der tatkräftig mitarbeiten möchte.“, so Lipp. Uebber-Höfer möchte Politik bürgernah gestalten: „Aufgrund meiner Ausbildung als Erzieherin und den damit verbundenen Tätigkeitsfeldern möchte ich mich besonders für die Bildungsbelange und gleiche Bildungschancen in unserer Stadt einsetzen. Von der Kita bis zum jeweiligen Schulabschluss soll kein Kind zurückgelassen werden.“, erklärt die zukünftige Stadtverordnete, welche voraussichtlich in der Ratssitzung am 21.02.2017 vereidigt werden wird.

gez. Andreas Lipp

 

print

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.